Wilhelmshavener HV

Handball in Wilhelmshaven hat Tradition. Hierfür sorgt aktuell der Wilhelmshavener HV, der zu einem der größten nordischen Sportvereine im Bereich Handball zu zählen ist. Aktuell zählt der Wilhelmshavener HV etwa 300 Mitglieder, von denen rund 170 als aktive Mitglieder verzeichnet sind, die sich auf elf verschiedene Teams und Leistungsklassen verteilen.

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Der Wilhelmshavener Handballverein (Wilhelmshavener HV) ist ein deutscher Handballverein aus Wilhelmshaven. Der Verein ist einer der jüngsten Vereine der ersten beiden Handball Bundesligen in Deutschland und hat seine Ursprünge im Polizei-Sportverein Wilhelmshaven. Der Wilhelmshavener Handballverein entstand aus der Handball-Abteilung des Polizei-Sportvereins.
Die Heimspiele des Wilhelmshavener HV werden in der Nordfrost-Arena ausgetragen, die 2.200 Sitzplätze aufweist und maximal 2.431 Zuschauer fassen kann.

Die Entstehung und sportliche Erfolgsgeschichte des Wilhelmshavener HV – Erfolge und Tragödien

Seit der Jahrtausendwende ist der Verein unter dem Namen Wilhelmshavener Handballverein in der Handball Bundesliga bekannt, die der Verein nach einem Sieg in der Relegation gegen SG Solingen, erreichen konnte. Bis heute zählt der sportliche Aufstieg des Wilhelmshavener HV zu den größten Erfolgen der Vereinsgeschichte des jungen Handballclubs, der es erwartungsgemäß schwer hatte, sich gegen die etablierten Vereine in der Ersten Handball Bundesliga zu behaupten.

So fand sich der Wilhelmshavener HV am Ende der Saison 2005/06 in der Relegation wieder, als sich der Verein dort erfolgreich gegen den TSV Bayer Dormagen, ein Verein, den eingefleischte Handballfans aus früheren Tagen noch kennen werden, behaupten konnte. Der Abstieg wurde durch den Erfolg nach zwei Relegationsspielen verhindert.

Eine Saison später konnte ein beachtlicher 11. Tabellenplatz erreicht werden, der dem Verein landesweiten Respekt einbrachte. Unter den Handballfans konnte der Wilhelmshavener HV vor allem durch einen Heimsieg gegen die favorisierte SG Flensburg-Handewitt, eines der deutschen Aushängeschilder im modernen Handball, landesweiten Respekt und große Bekanntheit erreichen. Der 16. Mai 2007 ist daher bis heute bei Fans und Anhänger des Wilhelmshavener HV unvergessen.

In der folgenden Saison konnte der Wilhelmshavener HV jedoch nicht überzeugen. Nur insgesamt vier Siege konnte das Team aus dem hohen Norden erringen. Auch ein Trainerwechsel konnte den Abwärtstrend nicht beenden und somit stand am Ende der Saison der Abstieg in die Zweite Liga Nord an. Nach sechs Jahren in Liga Eins musste der Wilhelmshavener HV somit den Gang in die Zweite Liga antreten.
Diese beendete man in der Saison 2008/09 als Tabellensiebter.

Die Phase vor der Saison 2009/10 stand ganz im Zeichen eines Neuaufbaus des Teams sowie einer deutlichen Verjüngung der Mannschaft. Der Wilhelmshavener HV setzte sich das Ziel, der (eigenen) Jugend eine Chance zu geben. So lag das Durchschnittsalter der ersten Mannschaft vor Saisonbeginn bei 22,6 Jahren. Das junge Alter der meisten Stammspieler forderte jedoch seinen Tribut. Somit traf das junge Team das Aus in der ersten Runde im deutschen Pokal gegen den SV Anhalt Bernburg. Hier unterlag das Team des Wilhelmshavener HV mit 30:32. Die Saison begann das Team mit sieben Niederlagen in Folge. Am Ende konnte zwar die Klasse gehalten werden, nur neun Siege aus 32 Partien bedeuteten jedoch das Aus für den bisherigen Trainer Petersen. Der bisherige Assistenztrainer Andrzey Staszewski übernahm somit die Trainingsleitung.

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